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Vielseitigkeitsprüfung VPG 2 - Prüfungsordnung

 

Art der Prüfung Abkürzung Zulassungsalter
Begleithundprüfung BH 15 Monate
Ausdauerprüfung  AD 14 Monate

Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde 1
Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde 2
Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde 3
VPG A 
VPG 1 
VPG 2  
VPG 3  
18 Monate
18 Monate
19 Monate
20 Monate
Fährtenhundprüfung 1
Fährtenhundprüfung 2 
FH 1
FH 2
18 Monate
20 Monate
Wachhundprüfung WH 12 Monate
Rettungshundtauglichkeits-Prüfung RTP 14 Monate


 

 

 





 


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VPG 2 - Prüfungsordnung

 

Allgemeines zur Prufungsordnung

Körperliche Behinderung:

Kann ein Hundeführer auf Grund körperlicher Behinderung einen Übungsteil nicht korrekt zeigen, so hat er dieses vor Beginn der Prüfung dem Leistungsrichter mitzuteilen. Lässt eine Behinderung des Hundeführers das Führen des Hundes an der linken Seite des Hundeführers nicht zu, so darf der Hund analog an der rechten Seite geführt werden.

Halsbandpflicht / Mitführen der Führleine:

Aus versicherungstechnischen Gründen hat der Hundeführer während des gesamten Prüfungsablaufes eine Führleine mitzuführen. Dies schließt ein, dass der Hund auch ständig ein Halsband tragen muss. Es sind nur einreihige Gliederhalsbänder zugelassen. Das Halsband darf nicht mit Stacheln, Krallen oder Haken versehen sein. Es muss locker umliegen. Lederhalsbänder oder sogenannte "Zeckenhalsbänder" sind nicht zugelassen.

Abbruch:

Hunde, die nicht in der Hand des Hundeführers stehen, sind von der Prüfung auszuschließen. Des weiteren sind Abteilungen z.B.enden, wenn eine Fortführung der Übung nicht mehr möglich ist. Zum Beispiel:

  • Hund geht während der Fährte seinem Jagdtrieb nach und kann vom Hundeführer nicht mehr angesetzt werden.
  • Hund verlässt den Hundeführer oder den Vorführplatz und kommt auf dreimaliges Hörzeichen nicht zum Hundeführer zurück
  • Hunde, die beim Schutzdienst nicht ablassen (siehe. Allgemeine Bestimmungen Schutzdienst Abteilung C )

Wird ein Hundeführer wegen Ungehorsams seines Hundes aus der Prüfung genommen, wird in den Leistungsnachweisen keine Punktzahl, wohl aber "Abbruch wegen Ungehorsams" eingetragen.

Punktzahlen und Bewertungen:

In jeder Abteilung werden als Höchstpunktzahl 100 Punkte vergeben. Ein Ausbildungskennzeichen kann nur vergeben werden, wenn der Hund in den Abteilungen A und B je 70 Punkte und der Abteilung C mindestens 70 Punkte erreicht hat. Um jedoch den Hund in der nächst höheren Prüfungsstufe führen zu können, muss in der Abteilung " C " mindestens jedoch ein "gut" ( 80 Punkte ) erreicht werden.

Nachfolgende Wertnoten können vergeben werden, wenn die vorstehenden Mindestpunktzahlen erreicht werden:

Vorzüglich Sehr gut Gut Befriedigend Mangelhaft Ungenügend
286 - 300 270 - 285 240 - 269 220 - 239 106 - 219 000 - 105

Bewertung der Wesensveranlagung

Ausgeprägt (a):
Selbstsicherheit, drangvolles, zielstrebiges und sicheres Zufassen und Festhalten, keine negativen Reaktionen bei Stockschlägen, dichtes und aufmerksames Beobachten in den Stell- und Bewachungsphasen.

Vorhanden (vh):
Einschränkungen z.B. in der Selbstsicherheit, Zielstrebigkeit, im Griff- und Stockverhalten sowie in den Bewachungsphasen.

Nicht genügend (ng):
Fehlende Selbstsicherheit, starke Einschränkungen in Bezug auf Belastbarkeit und Desinteresse am Helfer Verlassen des Helfers vor Richteranweisung zum Herantreten an den Hund = beenden. Werden Hunde wegen Ungehorsams aus der Prüfung genommen, so erhalten sie keinen Punkteintrag und keine TSB-Bewertung. Hunde, die wegen mangelnder Triebveranlagung, Selbstsicherheit, Belastbarkeit aus der Prüfung genommen werden, erhalten die Bewertung "ng".


 

Allgemeines zur Fährte (Abteilung A)

  • Fährtenleger: Fremdfährte
  • Länge der Fährte in Schritten ca.: 600
  • Alter der Fährte (Minuten): 30
  • Anz. der Schenkel: 3
  • Anz. der Winkel: 2
  • Anz. der Gegenstände: 2
  • Hörzeichen: "Such"
  • Weitere Anforderungen: Wechselgelände möglich

Fährten - Punktaufteilung:

  • Ansatz und 1. Schenkel: 27 Punkte
  • 1. Winkel mit 2.Schenkel: 27 Punkte
  • 2. Winkel mit 3.Schenkel: 26 Punkte
  • Punkte für Gegenstände: 10 + 10

Der Untergrund:
Wiese, Acker und Waldboden - alle natürlichen Böden. Sichtfährten sind soweit wie möglich zu vermeiden.

Fährtengegenstände:

  • innerhalb einer Fährte müssen unterschiedliche Gegenstände verwendet werden

  • farblich dürfen sie sich nicht wesentlich vom Gelände abheben.

  • Gegenstände Länge ca. 10 cm, eine Breite von 2 - 3 cm, eine Dicke von 0,5 - 1 cm.

  • die Gegenstände sind dem Fährtenleger so auszuhändigen, dass er sie mindestens 30 Minuten am Körper tragen kann.

Material:
Leder, Kunstleder, Textilien und Holz

 


 


 

Allgemeine Bestimmungen Fährte (Abteilung A)


Der LR oder der Fährtenverantwortliche bestimmen unter Anpassung an das vorhandene Fährtenge-
lände den Verlauf der Fährte. Die Fährten müssen verschieden gelegt werden. Es darf nicht sein,
dass z.B. bei jeder Fährte die einzelnen Winkel und Gegenstände in der gleichen Entfernung bzw.
in gleichen Abständen liegen. Die Abgangsstelle der Fährte muss durch ein Schild gut gekenn-
zeichnet sein, welches unmittelbar links neben der Abgangsstelle in den Boden gesteckt wird.
Die Reihenfolge der Teilnehmer wird nach dem Legen der Fährte durch den LR nochmals ausge-
lost.
Der Fährtenleger hat vor dem Legen der Fährte dem LR oder Fährtenverantwortlichen die Gegens-
tände zu zeigen. Es dürfen nur gut (mindestens 30 Minuten lang) verwitterte Gegenstände verwen-
det werden. Der Fährtenleger verweilt kurz am Ansatz und geht dann mit normalen Schritten in die
angewiesene Richtung. Die Winkel werden ebenfalls in normaler Gangart gebildet, der erste Ge-
genstand wird nach mindestens 100 Schritten auf dem 1. oder 2. Schenkel, der zweite Gegenstand
am Ende der Fährte abgelegt. Die Gegenstände müssen aus der Bewegung auf die Fährte gelegt
werden. Nach dem Ablegen des letzten Gegenstandes muss der Fährtenleger noch einige Schritte in
gerader Richtung weitergehen. Innerhalb einer Fährte müssen unterschiedliche Gegenstände ver-
wendet werden. Alle Gegenstände sind mit Nummern zu versehen, und zwar so, dass die
Nummern der Startschilder mit den Nummern der Gegenstände übereinstimmen.
Während des Legens der Fährte müssen sich HF und Hund außer Sicht aufhalten.
Der LR, Fährtenleger und Begleitpersonen dürfen sich während der Arbeit des Hundes nicht in dem
Bereich aufhalten, in dem das Team (HF und Hund) das Recht hat zu suchen.

a) Hörzeichen

Ein Hörzeichen für Suchen = Such
Das HZ für ,,Suchen" ist bei Fährtenbeginn und nach dem ersten Gegenstand erlaubt.

b) Ausführung

Der HF bereitet seinen Hund zur Fährte vor. Der Hund kann frei suchen oder an 10 m langer Leine.
Die 10 m lange Fährtenleine kann über den Rücken, seitlich oder zwischen den Vorder- und/oder
Hinterläufen geführt werden. Sie kann entweder direkt am, nicht auf Zug eingestellten, Halsband
oder an der Anbindevorrichtung des Suchgeschirres (erlaubt sind Brustgeschirr oder Böttgerge-
schirr, ohne zusätzliche Riemen) befestigt sein. Nach Aufruf meldet sich der HF mit seinem Hund
in Grundstellung beim/bei der LR und gibt an, ob sein Hund die Gegenstände aufnimmt oder ver-
weist. Vor der Fährte, während des Ansetzens und der gesamten Fährte ist jeglicher Zwang zu un-
terlassen. Auf Anweisung des LR wird der Hund langsam und ruhig zur Abgangsstelle geführt und
angesetzt. Der Hund muss am Ansatz intensiv, ruhig und mit tiefer Nase Witterung nehmen. Der
Hund muss dann mit tiefer Nase, in gleichmäßigem Tempo, intensiv dem Fährtenverlauf folgen.
Der HF folgt seinem Hund in 10 m Entfernung am Ende der Fährtenleine. Bei Freisuche ist eben-
falls der Abstand von 10 m einzuhalten. Die Fährtenleine darf, wenn sie vom HF nicht aus der Hand
gelassen wird, durchhängen. Der Hund muss die Winkel sicher ausarbeiten. Nach dem Winkel muss
der Hund im gleichen Tempo weitersuchen. Sobald der Hund einen Gegenstand gefunden hat, muss
er ihn ohne Einwirkung des HF sofort aufnehmen oder überzeugend verweisen. Er kann beim Auf-
nehmen stehen bleiben, sich setzen oder auch zum HF kommen. Weitergehen mit dem Gegenstand
oder Aufnehmen im Liegen sind fehlerhaft. Das Verweisen kann liegend, sitzend oder stehend
(auch im Wechsel) erfolgen. Hat der Hund den Gegenstand verwiesen oder aufgenommen, legt der
HF die Fährtenleine ab und begibt sich zu seinem Hund. Durch Hochheben des Gegenstandes zeigt
er an, dass der Hund gefunden hat. Hierauf nimmt der HF die Fährtenleine wieder auf und setzt mit
seinem Hund die Fährte fort. Nach Beendigung der Fährte sind die gefundenen Gegenstände dem
LR vorzuzeigen.

c) Bewertung

Das Suchtempo ist dann kein Kriterium bei der Bewertung, wenn die Fährte intensiv, gleichmäßig
und überzeugend ausgearbeitet wird und der Hund dabei ein positives Suchverhalten zeigt. Ein
Überzeugen, ohne die Fährte zu verlassen, ist nicht fehlerhaft. Faseln, hohe Nase, Entleeren, Krei-
sen an den Winkeln, dauernde Aufmunterungen, Leinen- oder verbale Hilfen im Bereich des Fähr-
tenverlaufs, oder an den Gegenständen, fehlerhaftes Aufnehmen oder fehlerhaftes Verweisen der
Gegenstände, Fehlverweisen, entwerten entsprechend. Wenn der HF die Fährte um mehr als eine
Fährtenleine verlässt, wird die Fährte abgebrochen. Verlässt der Hund die Fährte und wird dabei
vom HF zurückgehalten, erfolgt die Richteranweisung, dem Hund zu folgen. Wird diese Richter-
anweisung nicht befolgt, ist die Fährtenarbeit vom LR abzubrechen. Ist innerhalb von 15 Minuten
nach dem Ansatz an der Abgangsstelle das Ende der Fährte nicht erreicht, wird die Fährtenarbeit
vom LR abgebrochen. Die bis zum Abbruch gezeigte Leistung wird bewertet.
Zeigt ein Hund bei der Gegenstandsarbeit auf einer Fährte beide Möglichkeiten also ,,Aufnehmen"
und ,,Verweisen" der Gegenstände so ist dies fehlerhaft. Bewertet werden nur die Gegenstände, die
der Meldung entsprechen. Fehlverweisen fließt in die Bewertung des jeweiligen Schenkels ein.
Für nicht verwiesene oder aufgenommene Gegenstände, werden keine Punkte vergeben.
Die Aufteilung der Punkte für das Halten der Fährte auf die Schenkel muss je nach Länge
und Schwierigkeitsgrad erfolgen. Die Bewertung der einzelnen Schenkel erfolgt nach Noten und
Punkten. Sucht der Hund nicht (längeres Verweilen am selben Platz ohne zu suchen) kann die Fähr-
te auch dann abgebrochen werden, wenn sich der Hund noch auf der Fährte befindet.

 

 


 

 


Allgemeine Bestimmungen Unterordnung (Abteilung B)

Unterordnung - Punktaufteilung:
 
- Freifolge: 10 Punkte
- Sitz aus der Bewegung: 10 Punkte
- Ablage aus der Bewegung mit Herankommen: 10 Punkte
- Steh aus der Bewegung: 10 Punkte
- Bringen auf ebener Erde (1000g): 10 Punkte
- Bringen über die 100cm Hürde (650g): 15 Punkte
- Bringen über die Schrägwand 180cm (650g): 15 Punkte
- Voraussenden mit Hinlegen: 10 Punkte
- Ablegen des Hundes unter Ablenkung: 10 Punkte

 

Der LR gibt die Anweisung für den Beginn einer Übung. Alles weitere, wie Wendungen, Anhalten,
Wechseln der Gangart usw. werden ohne Anweisung ausgeführt.
Die HZ sind im Leitfaden verankert. HZ sind normal gesprochene, kurze, aus einem Wort beste-
hende Befehle. Sie können in jeder Sprache erfolgen, müssen jedoch für eine Tätigkeit immer
gleich sein. Führt ein Hund nach dem dritten gegebenen HZ eine Übung oder einen Übungsteil
nicht aus, so ist die jeweilige Übung ohne Bewertung abzubrechen. Beim Abrufen kann anstelle
des HZ für ,,Herankommen" auch der Name des Hundes verwendet werden. Der Name des Hundes
in Verbindung mit jeglichen HZ gelten als Doppelhörzeichen.
In der Grundstellung sitzt der Hund eng und gerade an der linken Seite des HF, so dass die Schulter
des Hundes mit dem Knie des HF abschließt. Jede Übung beginnt und endet mit der Grundstellung.
Das Einnehmen der Grundstellung am Anfang der Übung ist nur einmal erlaubt. Ein kurzes Lob ist
nur nach jeder beendeten Übung und nur in Grundstellung erlaubt. Danach kann der HF eine neue
Grundstellung einnehmen. Jedenfalls muss zwischen Lob und Neubeginn ein deutlicher Zeitabstand
(ca. 3 Sek.) eingehalten werden.
Aus der Grundstellung heraus erfolgt die sogenannte Entwicklung. Der HF muss sie mindestens 10,
jedoch höchstens 15 Schritte zeigen, bevor das HZ zur Ausführung der Übung gegeben wird. Zwi-
schen den Übungsteilen Vorsitzen und Abschluss sowie beim Herantreten an den absitzenden, ste-
henden, abliegenden Hund, sind vor der Abgabe eines weiteren HZ deutliche Pausen einzuhalten
(ca. 3 Sekunden). Beim Abholen kann der HF von vorne oder von hinten an seinen Hund herantre-
ten.
Die Freifolge ist auch auf den eventuell notwendigen Wegen zwischen den Übungen zu zeigen.
Auch beim Holen des Bringholzes muss der Hund mitgeführt werden. Ein Auflockern oder Spielen
ist nicht erlaubt.
Die Kehrtwendung ist vom HF nach links auszuführen. Der Hund kann bei der Kehrtwendung ent-
weder hinter dem HF herumkommen oder vorne zurückgehen, die Ausführung muss innerhalb einer
Prüfung gleich sein.
Nach dem Vorsitzen kann der Hund entweder hinten herum als auch von vorne in die Grundstellung
gehen.
Die starre Hürde (keine weiche Abdeckung) hat eine Höhe von 100 cm und eine Breite von 150 cm.
Die Schrägwand besteht aus zwei am oberen Teil verbundenen Kletterwänden von 150 cm Breite
und 191 cm Höhe. Am Boden stehen diese beiden Wände soweit auseinander, so dass die senkrech-
te Höhe 180 cm ergibt. Die ganze Fläche der Schrägwand muss mit einem rutschfesten Belag ver-
sehen sein. An den Wänden sind in der oberen Hälfte je 3 Steigleisten 24/48 mm angebracht. Alle
Hunde eines Bewerbes müssen die gleichen Hindernisse überspringen.
Bei den Bringübungen sind nur Bringhölzer erlaubt, wobei die vorgeschriebenen Gewichte (ebene
Erde - 1000 Gramm, Hürde und Schrägwand - 650 Gramm) eingehalten werden müssen. Die vom
Veranstalter bereitgestellten Bringhölzer müssen von allen Teilnehmern verwendet werden. Bei
allen Bringübungen darf das Bringholz dem Hund nicht vorher in den Fang gegeben werden.
Sollte der HF eine Übung vergessen, wird der HF durch den LR, ohne Punkteabzug, aufgefordert
die fehlende Übung zu zeigen.

1. Freifolge 10 Punkte

a) Hörzeichen
Ein Hörzeichen für Fuß gehen = Fuß
Das HZ ist dem HF nur beim Angehen und beim Wechsel der Gangart gestattet.

b) Ausführung

Der HF begibt sich mit seinem freifolgenden Hund zum LR, lässt seinen Hund absitzen und stellt
sich vor. Aus gerader Grundstellung muss der Hund dem HF auf das HZ für ,,Fuß gehen" aufmerk-
sam, freudig und gerade folgen, mit dem Schulterblatt immer in Kniehöhe an der linken Seite des
HF bleiben und sich beim Anhalten selbständig, schnell und gerade setzen. Zu Beginn der Übung
geht der HF mit seinem Hund 50 Schritte ohne anzuhalten geradeaus, nach der Kehrtwendung und
weiteren 10 bis 15 Schritten muss der HF den Laufschritt und den langsamen Schritt zeigen (jeweils
mindestens 10 Schritte). Der Übergang vom Laufschritt in den langsamen Schritt muss ohne Zwi-
schenschritte ausgeführt werden. Die verschiedenen Gangarten müssen sich deutlich in der Ge-
schwindigkeit unterscheiden. Im normalen Schritt sind dann mindestens eine Rechts-, Links- und
Kehrtwendung auszuführen. Das Anhalten ist mindestens einmal aus dem normalen Schritt zu zei-
gen. Während der HF mit dem Hund die erste Gerade geht, sind zwei Schüsse (Kaliber 6 mm ) im
Zeitabstand von 5 Sekunden in einer Entfernung von mindestens 15 Schritte zum Hund, abzugeben.
Der Hund muss sich schussgleichgültig verhalten. Am Ende der Übung geht der HF mit seinem
Hund auf Anweisung des LR in eine sich bewegende Gruppe von mindestens vier Personen. Der
HF muss mit seinem Hund dabei eine Person rechts und eine Person links umgehen und mindestens
einmal in der Gruppe anhalten. Dem LR ist es freigestellt, eine Wiederholung zu fordern. Der HF
mit seinem Hund verlässt die Gruppe und nimmt Grundstellung ein.
c) Bewertung
Vorlaufen, seitliches Abweichen, zurückbleiben, langsames oder zögerndes Absitzen, zusätzliche
HZ, Körperhilfen, Unaufmerksamkeit in allen Gangarten und Wendungen und/oder Gedrücktheit
des Hundes entwerten entsprechend.

2. Sitz aus der Bewegung 10 Punkte


a) Hörzeichen
Je ein Hörzeichen für Fuß gehen und Absitzen = Fuß und Sitz
b) Ausführung
Aus gerader Grundstellung geht der HF mit seinem freifolgenden Hund geradeaus. Nach 10-15
Schritten muss sich der Hund auf das HZ für ,,Absitzen" sofort und in Laufrichtung absetzen, ohne
dass der HF seine Gangart unterbricht, verändert oder sich umsieht. Nach weiteren 30 Schritten
bleibt der HF stehen und dreht sich sofort zu seinem ruhig sitzenden Hund um. Auf Anweisung des
LR geht der HF zu seinem Hund zurück und stellt sich an dessen rechte Seite.
c) Bewertung
Fehler in der Entwicklung, langsames Absitzen, unruhiges und unaufmerksames Sitzen entwerten
entsprechend. Wenn der Hund anstatt zu sitzen, sich legt oder steht, werden 5 Punkte entwertet.

3. Ablegen in Verbindung mit Herankommen 10 Punkte

a) Hörzeichen
Je ein Hörzeichen für Fuß gehen, Ablegen, Herankommen und in Grundstellung gehen = Fuß,
Platz, Hier (Rufname des Hundes) und Fuß

b) Ausführung
Aus gerader Grundstellung geht der HF mit seinem freifolgenden Hund geradeaus. Nach 10-15
Schritten muss sich der Hund auf das HZ für ,,Ablegen" sofort und in Laufrichtung ablegen, ohne
dass der HF seine/ihre Gangart unterbricht, verändert oder sich umsieht. Der HF geht noch etwa 30
Schritte geradeaus, bleibt stehen und dreht sich sofort zu seinem ruhig liegendem Hund um. Auf
Anweisung des LR ruft der HF seinen Hund mit dem HZ für ,,Herankommen" oder dem Namen
des Hundes zu sich. Der Hund muss freudig, schnell und direkt herankommen und sich dicht und
gerade vor den HF setzen. Auf das HZ für ,,in Grundstellung gehen" muss sich der Hund schnell
und gerade links neben seinem/seine HF mit dem Schulterblatt auf Kniehöhe absetzen.

c) Bewertung
Fehler in der Entwicklung, langsames Hinlegen, unruhiges Liegen, langsames Hereinkommen bzw.
wird langsamer beim Herankommen, Grätschstellung des HF, Fehler beim Vorsitzen und beim Ab-
schluss entwerten entsprechend. Sitzt oder steht der Hund nach dem HZ für ,,Ablegen" werden
hierfür 5 Punkte entwertet.

4. Stehen aus dem Schritt 10 Punkte


a) Hörzeichen
Je ein Hörzeichen für Fuß gehen, Abstellen, Absitzen = Fuß, Steh, Sitz

b) Ausführung
Aus gerader Grundstellung geht der HF mit seinem freifolgenden Hund geradeaus. Nach 10-15
Schritten muss der Hund auf das HZ für ,,Abstellen" sofort in Laufrichtung stehen bleiben, ohne
dass der HF die Gangart unterbricht, verändert oder sich umsieht. Nach weiteren 30 Schritten bleibt
der HF stehen und dreht sich sofort zu seinem ruhig stehenden Hund um. Auf Anweisung des LR
geht der HF direkt zu seinem Hund zurück und stellt sich an dessen rechte Seite. Nach ca. 3 Sek.
muss sich der Hund auf Anweisung des LR auf das HZ für ,,Absitzen" schnell und gerade setzen.

c) Bewertung
Fehler in der Entwicklung, Nachgehen beim HZ, unruhiges Stehen, Nachgehen, unruhiges Verhal-
ten beim Zurückkommen des HF, langsames Absitzen beim Abschluss entwerten entsprechend.
Sitzt oder liegt der Hund nach dem HZ für ,,Abstellen" werden hierfür 5 Punkte entwertet.

5. Bringen auf ebener Erde 10 Punkte

a) Hörzeichen
Je ein Hörzeichen für Bringen, Abgeben und in Grundstellung gehen = Bring, Aus und Fuß

b) Ausführung
Aus gerader Grundstellung wirft der HF ein Bringholz (Gewicht 1.000 Gramm) etwa 10 Schritte
weit weg. Das HZ für ,,Bringen" darf erst gegeben werden, wenn das Bringholz ruhig liegt. Der
ruhig und frei neben seinem HF sitzende Hund muss auf das HZ für ,,Bringen" schnell und direkt
zum Bringholz laufen, es sofort aufnehmen und seinem HF schnell und direkt bringen. Der Hund
muss sich dicht und gerade vor seinen HF setzen und das Bringholz so lange ruhig im Fang halten,
bis ihm der HF nach einer Pause von ca. 3 Sek. das Bringholz mit dem HZ für ,,Abgeben" ab-
nimmt. Das Bringholz muss nach der Abgabe mit nach unten ausgestrecktem Arm, ruhig an der
rechten Körperseite gehalten werden. Auf das HZ für ,,in Grundstellung gehen" muss sich der
Hund schnell und gerade links neben seinen HF mit dem Schulterblatt auf Kniehöhe absetzen. Der
HF darf während der gesamten Übung seinen Standort nicht verlassen.

c) Bewertung

Fehler in der Grundstellung, langsames Hinlaufen, Fehler beim Aufnehmen, langsames Zurück-
kommen, Fallenlassen des Bringholzes, Spielen oder Knautschen mit dem Bringholz, Grätschstel-
lung des HF, Fehler beim Vorsitzen und Abschluss entwerten entsprechend. Zu kurzes Werfen des
Bringholzes und Hilfen des HF ohne Veränderung des Standortes entwerten ebenfalls. Verlässt der
HF seinen Standort bevor der Abschluss erfolgt ist, wird die Übung mit Mangelhaft bewertet.
Bringt der Hund nicht, ist die Übung mit 0 Punkten zu bewerten.

6. Bringen über eine Hürde (100 cm) 15 Punkte

a) Hörzeichen
Je ein Hörzeichen für Springen, Bringen, Abgeben, in Grundstellung gehen = Hopp, Bring, Aus,
Fuß

b) Ausführung
Der HF nimmt mit seinem Hund mindestens 5 Schritte vor der Hürde Grundstellung ein. Aus gera-
der Grundstellung wirft der HF ein Bringholz (Gewicht 650 Gramm) über eine 100 cm hohe Hürde.
Das HZ für ,,Springen" darf erst gegeben werden, wenn das Bringholz ruhig liegt. Der ruhig und
frei neben seinem HF sitzende Hund muss auf die HZ für ,,Springen" und ,,Bringen" (das HZ für
,,Bringen" muss während des Sprunges gegeben werden) im Freisprung über die Hürde springen,
schnell und direkt zum Bringholz laufen, es sofort aufnehmen, sofort im Freisprung über die Hürde
zurückspringen und das Bringholz seinem HF schnell und direkt bringen. Der Hund hat sich dicht
und gerade vor seinen HF zu setzen und das Bringholz so lange ruhig im Fang zu halten, bis ihm
der HF nach einer Pause von ca. 3 Sek. das Bringholz mit dem HZ für ,,Abgeben" abnimmt. Das
Bringholz muss nach der Abgabe mit nach unten ausgestrecktem Arm, ruhig an der rechten Körper-
seite gehalten werden. Auf das HZ für ,,in Grundstellung gehen" muss sich der Hund schnell und
gerade links neben seinen HF mit dem Schulterblatt auf Kniehöhe absetzen. Der HF darf während
der gesamten Übung seinen Standort nicht verlassen.

c) Bewertung
Fehler in der Grundstellung, langsames Springen und Hinlaufen, Fehler beim Aufnehmen, langsa-
mes Zurückspringen, Fallenlassen des Bringholzes, Spielen oder Knautschen mit dem Bringholz,
Grätschstellung des HF, Fehler beim Vorsitzen und Abschluss entwerten entsprechend. Für Streifen
des Hundes an der Hürde müssen pro Sprung bis zu 1 Punkt, für Aufsetzen bis zu 2 Punkte entwer-
tet werden.
Punkteaufteilung für Bringen über eine Hürde:

 

Hinsprung Bringen Rücksprung
5 Punkte 5 Punkte 5 Punkte

Eine Teilbewertung der Übung ist nur möglich wenn von den drei Teilen (Hinsprung ­ Bringen ­
Rücksprung) mindesten zwei Teile erfüllt werden.
Sprünge und Bringen einwandfrei = 15 Punkte

Hinsprung oder Rücksprung nicht ausgeführt,
Bringholz einwandfrei gebracht = 10 Punkte

Hin- und Rücksprung einwandfrei, Bringholz nicht gebracht = 10 Punkte

Liegt das Bringholz stark seitlich oder für den Hund schlecht sichtbar, so hat der HF nach Befragen
oder auf Hinweis des LR, die Möglichkeit das Bringholz ohne Punkteentwertung erneut zu werfen.
Der Hund muss dabei sitzen bleiben.
HF-Hilfen ohne Veränderung des Standortes, entwerten dies entsprechend. Verlässt der HF seinen
Standort bevor der Abschluss erfolgt ist, wird die Übung mit Mangelhaft bewertet.

7. Bringen über eine Schrägwand (180 cm) 15 Punkte


a) Hörzeichen

Je ein Hörzeichen für Springen, Bringen, Abgeben, in Grundstellung gehen = Hopp, Bring, Aus,
Fuß

b) Ausführung

Der HF nimmt mit seinem Hund mindestens 5 Schritte vor der Schrägwand Grundstellung ein. Aus
gerader Grundstellung wirft der HF Bringholz (Gewicht 650 Gramm) über die Schrägwand. Der
ruhig und frei neben seinem HF sitzende Hund muss auf die HZ für ,,Springen" und ,,Bringen"
(das HZ für ,,Bringen" muss während des Sprunges gegeben werden) über die Schrägwand klet-
tern, schnell und direkt zum Bringholz laufen, es sofort aufnehmen, sofort über die Schrägwand
zurückklettern und das Bringholz seinem HF schnell und direkt bringen. Der Hund hat sich dicht
und gerade vor seinen HF zu setzen und das Bringholz so lange ruhig im Fang zu halten, bis ihm
der HF nach einer Pause von ca. 3 Sek. das Bringholz mit dem HZ für ,,Abgeben" abnimmt. Das
Bringholz muss nach der Abgabe mit nach unten ausgestrecktem Arm, ruhig an der rechten Körper-
seite gehalten werden. Auf das HZ für ,,in Grundstellung gehen" muss sich der Hund schnell und
gerade links neben seinen HF mit dem Schulterblatt auf Kniehöhe absetzen. Der HF darf während
der gesamten Übung seinen Standort nicht verlassen.
c) Bewertung
Fehler in der Grundstellung, langsames Springen und Hinlaufen, Fehler beim Aufnehmen, langsa-
mes Zurückspringen, Fallenlassen des Bringholzes, Spielen oder Knautschen mit dem Bringholz,
Grätschstellung des HF, Fehler beim Vorsitzen und Abschluss entwerten entsprechend.
Punkteaufteilung für Bringen über eine Schrägwand:

Hinsprung Bringen Rücksprung
5 Punkte 5 Punkte 5 Punkte

Eine Teilbewertung der Übung ist nur möglich wenn von den drei Teilen (Hinsprung ­ Bringen ­
Rücksprung) mindestens zwei Teile erfüllt werden.

Sprünge und Bringen einwandfrei = 15 Punkte

Hinsprung oder Rücksprung nicht ausgeführt, Bringholz einwandfrei gebracht = 10 Punkte

Hin- und Rücksprung einwandfrei, Bringholz nicht gebracht = 10 Punkte

Liegt das Bringholz stark seitlich oder für den Hund schlecht sichtbar, so hat der HF nach Befragen
oder auf Hinweis des LR die Möglichkeit das Bringholz ohne Punkteentwertung erneut zu werfen.
Der Hund muss dabei sitzen bleiben.
HF-Hilfen ohne Veränderung des Standortes, entwerten dies entsprechend. Verlässt der HF seinen
Standort bevor der Abschluss erfolgt ist, wird die Übung mit Mangelhaft bewertet.

8. Voraussenden mit Hinlegen 10 Punkte


a) Hörzeichen

Je ein Hörzeichen für Voraussenden, Ablegen, Aufsetzen = Fuß, Voraus, Platz, Sitz

b) Ausführung
Aus gerader Grundstellung geht der HF mit seinem freifolgenden Hund in der ihm angewiesenen
Richtung geradeaus. Nach 10-15 Schritten gibt der HF dem Hund unter gleichzeitigem, einmaligem
Erheben des Armes das HZ für ,,Voraussenden" und bleibt stehen. Hierauf muss sich der Hund
zielstrebig, geradlinig und in schneller Gangart mindestens 30 Schritte in der angezeigten Richtung
entfernen. Auf Richteranweisung gibt der HF das HZ für ,,Ablegen", worauf sich der Hund sofort
hinlegen muss. Der HF darf den Arm so lange richtungsweisend hochhalten, bis sich der Hund ge-
legt hat. Auf Anweisung des LR geht der HF zu seinem Hund zurück und tritt rechts neben ihn.
Nach ca. 3 Sek. muss sich der Hund nach Anweisung des LR auf das HZ für ,,Aufsetzen" schnell
und gerade in die Grundstellung aufsetzen.

c) Bewertung
Fehler in der Entwicklung, Mitlaufen des HF, zu langsames Vorauslaufen, starkes seitliches Ab-
weichen, zu kurze Entfernung, zögerndes oder vorzeitiges Ablegen, unruhiges Liegen bzw. vorzei-
tiges Aufstehen/Aufsitzen beim Abholen entwerten entsprechend.

9. Ablegen des Hundes unter Ablenkung 10 Punkte

a) Hörzeichen
Je ein Hörzeichen für Ablegen, Aufsetzen = Fuß, Platz, Sitz

b) Ausführung
Zu Beginn der Abteilung B eines anderen Hundes legt der HF seinen Hund mit dem HZ für ,,Able-
gen" an einem vom LR angewiesenen Platz aus gerader Grundstellung ab, und zwar ohne die Führ-
leine oder irgendeinen Gegenstand bei ihm zu lassen. Nun geht der HF, ohne sich umzusehen, in-
nerhalb des Prüfungsgeländes wenigstens 30 Schritte vom Hund weg und bleibt in Sicht des Hun-
des mit dem Rücken zu ihm ruhig stehen. Der Hund muss ohne Einwirkung des HF ruhig liegen,
während der andere Hund die Übungen 1 bis 6 zeigt. Auf Anweisung des LR geht der HF zu seinem
Hund und stellt sich an dessen rechte Seite. Nach ca. 3 Sek. muss sich der Hund nach Anweisung
des LR auf das HZ für ,,Aufsetzen" schnell und gerade in die Grundstellung aufsetzen.

c) Bewertung
Unruhiges Verhalten des HF sowie andere versteckte Hilfen, unruhiges Liegen des Hundes bzw. zu
frühes Aufstehen/Aufsitzen des Hundes beim Abholen entwerten entsprechend. Steht oder sitzt der
Hund, bleibt aber am Ablegeplatz, erfolgt eine Teilbewertung. Entfernt sich der Hund vor Vollen-
dung der Übung 3 des vorgeführten Hundes um mehr als 3 Meter vom Ablegeplatz, so ist die Ü-
bung mit 0 zu bewerten. Verlässt der Hund nach Abschluss der Übung 3 den Ablegeplatz, erhält er
eine Teilbewertung. Kommt der Hund dem HF beim Abholen entgegen, erfolgt eine Entwertung bis
zu 3 Punkten.



 

 

Allgemeine Bestimmungen Schutzdienst (Abteilung C)

Auf einem geeigneten Platz sind an den Längsseiten 6 Verstecke, 3 Verstecke auf jeder Seite, ge-
staffelt aufgestellt (siehe Skizze). Die notwendigen Markierungen müssen für HF, LR und Helfer
gut sichtbar sein.
Der Helfer muss mit einem Schutzanzug, Schutzarm und Softstock ausgerüstet sein. Der Schutzarm
muss mit Beißwulst ausgestattet, der Überzug aus naturfarbener Jute gefertigt sein. Wenn es für den
Helfer erforderlich ist, den Hund im Auge zu behalten, braucht der Helfer in der Bewachungsphase
nicht unbedingt still zu stehen. Er darf aber keine drohende Haltung einnehmen und auch keine
Abwehrbewegungen machen. Er muss mit dem Schutzarm seinen Körper decken. Die Art, wie der
HF dem HL den Softstock abnimmt, bleibt dem HF überlassen. (Siehe auch ,,Helferbestimmun-
gen").
Bei Prüfungen kann in allen Prüfungsstufen mit einem Helfer gearbeitet werden, ab sieben Hunden
in einer Prüfung sollten jedoch zwei Helfer eingesetzt werden. Es müssen für alle HF innerhalb
einer Prüfungsstufe derselbe Helfer zum Einsatz kommen.
Hunde, die nicht in der Hand des HF stehen, die nach Verteidigungsübungen nicht oder nur durch
tätige Einwirkung des HF (Berühren) ablassen, die an anderen Körperteilen als an dem dafür vorge-
sehenen Schutzarm anpacken, müssen disqualifiziert werden. Es erfolgt keine ,,TSB"-Bewertung.
Bei Hunden die bei einer Verteidigungsübung versagen oder sich verdrängen lassen ist die Abtei-
lung ,,C" abzubrechen. Es erfolgt keine Bewertung. Die ,,TSB"-Bewertung hat zu erfolgen.
Das HZ für das ,,Ablassen" ist bei allen Verteidigungsübungen einmal erlaubt.
 

- Revieren nach dem Helfer: 5 Punkte
- Stellen: 5 Punkte
- Verbellen: 5 Punkte
- Verhinderung eines Fluchtversuchs: 10 Punkte
- Abwehr eines Angriffes aus der Bewachungsphase 20 Punkte
- Rückentransport 5 Punkte
- Überfall auf den Hund aus dem Rückentransport 20 Punkte
- Angriff auf den Hund aus der Bewegung 30 Punkte

 

- Zögerndes Ablassen : 0,5 - 3 Punkte
- Erstes Zusatz Hörzeichen mit sofortigem Ablassen: 3,0 Punkte
- Erstes Zusatz Hörzeichen mit zögerndem Ablassen: 3,5 ­ 6,0 Punkte
- Zweiets Zusatz Hörzeichen mit sofortigem Ablassen: 6,0 Punkte
- Zweites Zusatz Hörzeichen mit zögerndem Ablassen: 6,5 ­ 9,0 Punkte
- Kein Ablassen nach zweitem Hörzeichen: Disqualifikation

1.) Die vorstehenden Punktzahlen werden nur für das Ablassen angewendet. Sonstiges Fehlverhalten des Hundes beim Schutzdienst wird nach dem üblichen Bewertungssystem bewertet.

2.) Lässt ein Hund nach dem 3. Hörzeichen (2 Zusatzhörzeichen) nicht ab, so wird bei folgenden Übungen der Schutzdienst beendet:

  • a) VPG 2 nach der Übung 'Flucht'
  • b) VPG 3 nach der Übung 'Flucht' und 'nach der Übung 'Abwehr eines Angriffes mit Lauerstellung'.

Bei allen weiteren Übungen kann der Schutzdienst fortgesetzt werden, wenn der Hund beim Abholen durch den Hundeführer ablässt. Der Hundeführer muss jedoch in angemessener Entfernung zum Hund sein.

3.) Hörzeichen "Platz" zum Bannen des Hundes am Helfer bedeutet beenden.

4.) Körperliche Einwirkungen zum Ablassen durch den Hundeführer bedeutet beenden.

5.) Eine Übung wird mit 'mangelhaft bewertet, wenn ein Hund zum Ablassen das Hörzeichen "Platz" erhält.

Weitere Hör- Sichtzeichen und andere Einwirkungen haben Beendigung zur Folge. Sollte der Name des Hundes verwendet werden, so wird dies als zusätzliches Hörzeichen entwertet.

 


1. Revieren nach dem Helfe 5 Punkte

a) Hörzeichen
Je ein Hörzeichen für Revieren, Herankommen (Das HZ ,,Herankommen" kann auch in Verbindung
mit dem Namen des Hundes gegeben werden) ) = Voran oder Revier, Hier

b) Ausführung

Der Helfer befindet sich, für den Hund nicht sichtbar, im letzten Versteck. Der HF nimmt mit sei-
nem freifolgenden Hund zwischen dem zweite und dritte Versteck Aufstellung, so dass vier Seiten-
schläge möglich sind. Auf Anweisung des LR beginnt die Abteilung ,,C". Auf ein kurzes Hörzei-
chen für ,,Revieren" und Sichtzeichen mit dem rechten oder linken Arm, welche wiederholt werden
können, muss sich der Hund schnell vom HF lösen und zielstrebig das angewiesene Versteck an-,
eng und aufmerksam umlaufen. Hat der Hund einen Seitenschlag ausgeführt, ruft ihn der HF mit
einem HZ für ,,Herankommen" zu sich heran und weist ihn aus der Bewegung heraus mit erneutem
HZ für ,,Revieren" zum nächsten Versteck ein. Der HF bewegt sich im normalen Schritt auf der
gedachten Mittellinie, die er während des Revierens nicht verlassen darf. Der Hund muss sich im-
mer vor dem HF befinden. Wenn der Hund das Helferversteck erreicht hat, muss der HF stehen
bleiben, HZ sind dann nicht mehr erlaubt.

c) Bewertung

Einschränkungen bei der Lenkbarkeit, beim zügigen und zielstrebigen Anlaufen sowie engem und
aufmerksamen Umlaufen der Verstecke, entwerten entsprechend.

2. Stellen und Verbellen 10 Punkte

a) Hörzeichen
Je ein Hörzeichen für Herankommen, in Grundstellung gehen = Hier-Fuß

b) Ausführung
Der Hund muss den Helfer aktiv, aufmerksam stellen und anhaltend verbellen. Der Hund darf den
Helfer weder anspringen, noch darf er zufassen. Nach einer Verweildauer von ca. 20 Sekunden,
geht der HF auf Anweisung des LR bis auf 5 Schritte direkt an das Versteck heran. Auf Anweisung
des LR ruft der HF seinen Hund in die Grundstellung ab.

c) Bewertung
Einschränkungen beim anhaltenden, fordernden Verbellen und drangvollen Stellen bis zum HZ
unbeeinflusst vom LR oder vom herankommenden HF, entwerten entsprechend. Für anhaltendes
Verbellen werden 5 Punkte vergeben. Wenn der Hund nur schwach verbellt, werden 2 Punkte,
bleibt der nichtverbellende Hund aktiv aufmerksam bewachend am Helfer, so werden 5 Punkte
entwertet. Bei Belästigen des Helfers z.B. anstoßen, anspringen usw. müssen bis zu 2, bei starkem
Fassen bis zu 9 Punkte entwertet werden. Verlässt der Hund den Helfer, bevor die Richteranwei-
sung für den HF zum Verlassen der Mittellinie erfolgt, kann der Hund nochmals zum Helfer ge-
schickt werden. Bleibt der Hund nun am Helfer, kann die Abteilung ,,C" fortgesetzt werden, das
Stellen und Verbellen wird jedoch im Mangelhaft bewertet. Lässt sich der Hund nicht mehr einset-
zen oder verlässt der Hund den Helfer erneut, wird die Abteilung ,,C" abgebrochen. Kommt der
Hund dem HF beim Herankommen an das Versteck entgegen, oder kommt der Hund vor dem Abru-
fen zum HF, erfolgt eine Teilbewertung im Mangelhaft.

3. Verhinderung eines Fluchtversuches des Helfers
10 Punkte

a) Hörzeichen
Je ein Hörzeichen für Fuß gehen, Ablegen, Ablassen = Fuß, Platz, Aus

b) Ausführung
Auf Anweisung des LR fordert der HF den Helfer auf, aus dem Versteck herauszutreten. Der Helfer
begibt sich in normaler Gangart zu dem markierten Ausgangspunkt für den Fluchtversuch. Auf
Anweisung des LR begibt sich der HF mit seinem freifolgenden Hund zu der markierten Ablagepo-
sition für den Fluchtversuch. Die Distanz zwischen Helfer und Hund beträgt 5 Schritte. Der HF
lässt seinen bewachenden Hund in Platzposition zurück und begibt sich zum Versteck. Er hat Sicht-
kontakt zu seinem Hund, dem HL und dem LR. Auf Anweisung des LR unternimmt der Helfer ei-
nen Fluchtversuch. Der Hund muss ohne zu zögern den Fluchtversuch selbständig durch energi-
sches und kräftiges Zufassen wirksam vereiteln. Er darf dabei nur am Schutzarm des HL angreifen.
Auf Anweisung des LR steht der Helfer still. Nach dem Einstellen des Helfers muss der Hund so-
fort ablassen. Der HF kann ein HZ für ,,Ablassen" in angemessener Zeit selbständig geben.
Lässt der Hund nach dem ersten erlaubten HZ nicht ab, so erhält der HF die Richteranweisung für
bis zu zwei weiteren HZ für ,,Ablassen". Lässt der Hund nach dem dritten HZ (einem erlaubten und
zwei zusätzlichen ) nicht ab, erfolgt Disqualifikation. Während des HZ ,,Ablassen" muss der HF
ruhig stehen, ohne auf den Hund einzuwirken. Nach dem Ablassen muss der Hund dicht am Helfer
bleiben und diesen aufmerksam bewachen.

c) Bewertung
Einschränkungen in den wichtigen Beurteilungskriterien entwerten entsprechend: Schnelles, energi-
sches Reagieren und Nachgehen mit kräftigem Zufassen und wirksamem Verhindern der Flucht,
voller und ruhiger Griff bis zum Ablassen, aufmerksames Bewachen dicht am Helfer. Bleibt der
Hund liegen, oder hat der Hund nicht innerhalb ca. 20 Schritten die Flucht durch Zufassen und
Festhalten vereitelt, wird die Abteilung ,,C" abgebrochen.
Ist der Hund in der Bewachungsphase leicht unaufmerksam und/oder leicht lästig, wird die Übung
um eine Note entwertet, bewacht der Hund den Helfer sehr unaufmerksam und/oder ist er stark läs-
tig, wird die Übung um zwei Noten entwertet. Bewacht der Hund den Helfer nicht, bleibt aber am
Helfer, wird die Übung um drei Noten entwertet. Verlässt der Hund den Helfer oder gibt der HF ein
HZ, damit der Hund am Helfer bleibt, wird die Abteilung ,,C" abgebrochen.

4. Abwehr eines Angriffes aus der Bewachungsphase 20 Punkte

a) Hörzeichen
Je ein Hörzeichen für Ablassen, in Grundstellung gehen = Aus, Fuß

b) Ausführung
Nach einer Bewachungsphase von etwa 5 Sekunden unternimmt der Helfer auf Anweisung des LR
einen Angriff auf den Hund. Ohne Einwirkung des HF muss sich der Hund durch energisches und
kräftiges Zufassen verteidigen. Er darf dabei nur am Schutzarm des HL angreifen. Hat der Hund
zugefasst, werden ihm 2 Schläge versetzt. Es sind nur Schläge auf Schultern und den Bereich des
Widerristes zugelassen. Auf Anweisung des LR steht der Helfer still. Nach dem Einstellen des Hel-
fers muss der Hund sofort ablassen. Der HF kann ein HZ für ,,Ablassen" in angemessener Zeit
selbständig geben.
Lässt der Hund nach dem ersten erlaubten HZ nicht ab, so erhält der HF die Richteranweisung für
bis zu zwei weiteren HZ für ,,Ablassen". Wenn der Hund nach diesen HZ (einem erlaubten und
zwei zusätzlichen) nicht ablässt, erfolgt Disqualifikation. Während des HZ ,,Ablassen" muss der
HF ruhig stehen, ohne auf den Hund einzuwirken. Nach dem Ablassen muss der Hund dicht am
Helfer bleiben und diese/n aufmerksam bewachen. Auf Richteranweisung geht der HF in normaler
Gangart, auf direktem Weg zu seinem Hund und nimmt ihn mit dem HZ ,,in Grundstellung gehen"
in die Grundstellung. Der Softstock wird dem Helfer nicht abgenommen.

c) Bewertung
Einschränkungen in den wichtigen Beurteilungskriterien entwerten entsprechend: Schnelles und
kräftiges Zufassen, voller und ruhiger Griff bis zum Ablassen, nach dem Ablassen aufmerksames
Bewachen dicht am Helfer.
Ist der Hund in der Bewachungsphase leicht unaufmerksam und/oder leicht lästig, wird die Übung
um eine Note entwertet, bewacht der Hund den Helfer sehr unaufmerksam und/oder ist er stark läs-
tig, wird die Übung um zwei Noten entwertet. Bewacht der Hund den Helfer nicht, bleibt aber am
Helfer, wird die Übung um drei Noten entwertet. Kommt der Hund dem herankommenden HF ent-
gegen, wird die Übung im Mangelhaft bewertet. Verlässt der Hund den Helfer vor der Richteran-
weisung zum Herantreten oder gibt der HF ein HZ, damit der Hund am Helfer bleibt, wird die Ab-
teilung ,,C" abgebrochen.

5. Rückentransport 5 Punkte

a) Hörzeichen
Ein Hörzeichen für Fuß gehen = Fuß

b) Ausführung
Anschließend an Übung 4 erfolgt ein Rücktransport des Helfers über eine Distanz von etwa 30
Schritte. Den Verlauf des Transportes bestimmt der LR. Der HF fordert den Helfer auf, voranzuge-
hen, und geht mit seinem freifolgenden und den Helfer aufmerksam beobachtenden Hund frei bei
Fuß in einem Abstand von 5 Schritten hinter dem Helfer nach. Der Abstand von 5 Schritten muss
während des gesamten Rückentransportes eingehalten werden.

c) Bewertung
Einschränkungen in den wichtigen Beurteilungskriterien entwerten entsprechend: Aufmerksames
beobachten des Helfers, exaktes Fußgehen, Einhalten des Abstandes von 5 Schritten.

6. Überfall auf den Hund aus dem Rückentransport 30 Punkte

a) Hörzeichen
Je ein Hörzeichen für Ablassen, Fuß gehen = Aus, Fuß

b) Ausführung
Aus dem Rückentransport erfolgt auf Anweisung des LR, ohne anzuhalten, ein Überfall auf den
Hund. Ohne Einwirkung des HF und ohne zu zögern muss sich der Hund durch energisches und
kräftiges Zufassen verteidigen. Er darf dabei nur am Schutzarm des HL angreifen. Hat der Hund
den Griff gesetzt, muss der HF am momentanen Standort stehen bleiben. Auf Anweisung des LR
stellt der Helfer ein. Nach dem Einstellen des Helfers muss der Hund sofort ablassen. Der HF kann
ein HZ für ,,Ablassen" in angemessener Zeit selbständig geben.
Lässt der Hund nach dem ersten erlaubten HZ nicht ab, so erhält der HF die Richteranweisung für
bis zu zwei weiteren HZ für ,,Ablassen". Wenn der Hund nach diesen HZ (einem erlaubten und
zwei zusätzlichen) nicht ablässt, erfolgt Disqualifikation. Während des HZ ,,Ablassen" muss der
HF ruhig stehen, ohne auf den Hund einzuwirken. Nach dem Ablassen muss der Hund dicht am
Helfer bleiben und diesen aufmerksam bewachen. Auf Richteranweisung geht der HF in normaler
Gangart, auf direktem Weg zu seinem Hund und nimmt ihn mit dem HZ für ,,in Grundstellung ge-
hen" in die Grundstellung. Der Softstock wird dem Helfer nicht abgenommen.

c) Bewertung
Einschränkungen in den wichtigen Beurteilungskriterien entwerten entsprechend: Schnelles und
kräftiges Zufassen, voller und ruhiger Griff bis zum Ablassen, nach dem Ablassen aufmerksames
Bewachen dicht am Helfer.
Ist der Hund in der Bewachungsphase leicht unaufmerksam und/oder leicht lästig, wird die Übung
um eine Note entwertet, bewacht der Hund den Helfer sehr unaufmerksam und/oder ist er stark läs-
tig, wird die Übung um zwei Noten entwertet. Bewacht der Hund den Helfer nicht, bleibt aber am
Helfer, wird die Übung um drei Noten entwertet. Kommt der Hund dem herankommenden HF ent-
gegen, wird die Übung im Mangelhaft bewertet. Verlässt der Hund den Helfer vor der Richteran-
weisung zum Herantreten oder gibt der HF ein HZ, damit der Hund am Helfer bleibt, wird die Ab-
teilung ,,C" abgebrochen.

7. Angriff auf den Hund aus der Bewegung 20 Punkte

a) Hörzeichen
Je ein Hörzeichen für absitzen, Abwehren, Ablassen, in Grundstellung gehen, Fuß gehen = Sitz,
Stell oder Voran, Aus, Fuß

b) Ausführung

Der HF wird mit seinem Hund zu einer markierten Stelle auf der Mittellinie in der Höhe des ersten
Versteckes eingewiesen. Der Hund kann am Halsband gehalten werden, darf aber dabei vom HF
nicht stimuliert werden. Auf Anweisung des LR tritt der mit einem Softstock versehene Helfer aus
einem Versteck und läuft bis zur Mittellinie. Auf der Höhe der Mittellinie dreht sich der Helfer zum
HF und greift, ohne seinen Laufschritt zu unterbrechen, den HF mit seinem Hund unter Abgabe von
Vertreibungslauten und heftig drohenden Bewegungen frontal an. Sobald sich der Helfer dem HF
und seinem Hund auf 50 bis 40 Schritte genähert hat, gibt der HF auf Anweisung des LR seinen
Hund mit dem HZ für ,,Abwehren" frei. Der Hund muss den Angriff ohne zu zögern durch energi-
sches und kräftiges Zufassen abwehren. Er darf dabei nur am Schutzarm des HL angreifen. Der HF
selbst darf seinen Standort nicht verlassen. Auf Anweisung des LR stellt der Helfer ein. Nach dem
Einstellen des Helfers muss der Hund sofort ablassen. Der HF kann ein HZ für ,,Ablassen" in an-
gemessener Zeit selbständig geben.
Lässt der Hund nach dem ersten erlaubten HZ nicht ab, so erhält der HF die Richteranweisung für
bis zu zwei weiteren HZ für ,,Ablassen". Wenn der Hund nach diesen HZ (einem erlaubten und
zwei zusätzlichen) nicht ablässt, erfolgt Disqualifikation. Während des HZ ,,Ablassen" muss der
HF ruhig stehen, ohne auf den Hund einzuwirken. Nach dem Ablassen muss der Hund dicht am
Helfer bleiben und diesen aufmerksam bewachen. Auf Richteranweisung geht der HF in normaler
Gangart, auf direktem Weg zu seinem Hund und nimmt ihn mit dem HZ ,,in Grundstellung gehen"
in die Grundstellung. Der Softstock wird dem Helfer abgenommen.
Es folgt ein Seitentransport des Helfers zum LR über eine Distanz von etwa 20 Schritten. Ein HZ
für ,,Fuß gehen" ist erlaubt. Der Hund hat an der rechten Seite des Helfers zu gehen, so dass sich
der Hund zwischen dem Helfer und dem HF befindet. Der Hund muss während des Transportes den
Helfer aufmerksam beobachten. Er darf dabei jedoch den Helfer nicht bedrängen, anspringen oder
fassen. Vor dem LR hält die Gruppe an, der HF übergibt dem LR den Softstock und meldet die Ab-
teilung ,,C" beendet. Vor Beginn der Bewertungsbekanntgabe und auf Anweisung des LR wird der
Hund angeleint.

c) Bewertung
Einschränkungen in den wichtigen Beurteilungskriterien entwerten entsprechend : Energische Ver-
teidigung mit kräftigem Zufassen, voller und ruhiger Griff bis zum Ablassen, nach dem Ablassen
aufmerksames Bewachen dicht am Helfer.
Ist der Hund in der Bewachungsphase leicht unaufmerksam und/oder leicht lästig, wird die Übung
um eine Note entwertet, bewacht der Hund den Helfer sehr unaufmerksam und/oder ist er stark läs-
tig, wird die Übung um zwei Noten entwertet. Bewacht der Hund den Helfer nicht, bleibt aber am
Helfer, wird die Übung um drei Noten entwertet. Kommt der Hund dem herankommenden HF ent-
gegen, wird die Übung im Mangelhaft bewertet. Verlässt der Hund den Helfer vor der Richteran-
weisung zum Herantreten oder gibt der HF ein HZ, damit der Hund am Helfer bleibt, wird die Ab-
teilung ,,C" abgebrochen.
 


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Art der Prüfung Abkürzung Zulassungsalter
Begleithundprüfung BH 15 Monate
Ausdauerprüfung  AD 14 Monate

Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde 1
Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde 2
Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde 3
VPG A 
VPG 1 
VPG 2  
VPG 3  
18 Monate
18 Monate
19 Monate
20 Monate
Fährtenhundprüfung 1
Fährtenhundprüfung 2 
FH 1
FH 2
18 Monate
20 Monate
Wachhundprüfung WH 12 Monate
Rettungshundtauglichkeits-Prüfung RTP 14 Monate

 


 

 

 

 

 

 

 

 

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